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Faustball ist ein Rückschlagspiel, bei dem sich zwei Mannschaften auf zwei Halbfeldern gegenüberstehen, ähnlich wie beim Volleyball Sie sind durch eine Mittellinie und ein Band getrennt, die zwischen zwei Pfosten in – je nach Altersklasse – bis zu 2 m Höhe gespannt ist. Es darf weder von einem Spieler noch vom Ball berührt werden; dies wäre ein Fehler.
Jede Mannschaft besteht aus fünf Spielern, die versuchen, einen Ball mit dem Arm oder mit der Faust für den Gegner unerreichbar in das andere Halbfeld zu schlagen.
Faustball spielt im Sommer auf dem Rasenplatz und im Winter in der Halle!
Der Ball darf zwischen jeder Berührung durch einen Spieler einmal auf dem Boden aufspringen, jedoch nur innerhalb des Spielfeldes. Pro Spielzug darf er von maximal drei unterschiedlichen Spielern berührt werden, muss dann aber spätestens durch den dritten Spieler über die Leine zum Gegner zurückgespielt werden.
Der Ball wird bei der Abwehr und beim Zuspiel mit der Innenseite des ausgestreckten Unterarms gespielt, beim Angriff mit der Faust geschlagen. Berührt er die ausgestreckte Handfläche oder andere Körperteile als den Arm, wird es als Fehler gewertet.
Faustball ist ein technisch anspruchsvolles, schnelles Ballspiel - bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der ISPO wurde bei einem von Dieter Thomas mit der bloßen Faust geschlagenem Ball eine Geschwindigkeit von 144 km/ h gemessen. Aber wichtig beim Faustball sind nicht nur Kraft und Ausdauer, in erster Linie sind Koordination, Disziplin und feines Ballgefühl gefragt.
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